Als entscheidende Hardware für die Bilddarstellung verfügen Monitore über Parameter wie Bildwiederholfrequenz, Betrachtungswinkel und Kontrast. Diese werden jedoch tatsächlich vom Monitor selbst bestimmt. MonitorpanelWas sind also die Unterschiede? Arten von Monitorpanels und was sind die Vor- und Nachteile der einzelnen? Heute werden wir kurz die Monitorpanels aus vier Perspektiven.
Die Konzepte von LED und LCD
Warum werden LCD und LED zusammen aufgeführt?

LED ist eigentlich eine Art LCD-Bildschirm. LCD steht für Liquid Crystal Display (Flüssigkristallanzeige). Der Aufbau eines LCD-Bildschirms ist in der obigen Abbildung dargestellt. Der einzige Unterschied zwischen LED- und LCD-Bildschirmen ist die Lichtquelle auf der unteren Schicht des Bildschirms.
LCDs verwenden Kaltkathoden-Leuchtstofflampen (CFLs), während LED-Displays Leuchtdioden (LEDs) verwenden. Abgesehen von der Lichtquelle sind die anderen Komponenten die gleichen wie bei LCDs, daher werden LED-Displays als LCDs klassifiziert. LED-Displays gehören zur selben Klasse wie LED-Bildschirme, werden aber weniger verwendet.
Neben den unterschiedlichen Lichtquellen gibt es auch Leistungsunterschiede zwischen beiden.
Der Nachteil der Verwendung von CCFL als Hintergrundbeleuchtung besteht darin, dass sie mehr Strom verbraucht als LEDs, der Vorteil jedoch in einer besseren Farbwiedergabe liegt.
LCD-Monitore mit LED-Hintergrundbeleuchtung hingegen erreichen aufgrund der geringen Größe und des geringen Stromverbrauchs der LEDs eine hohe Helligkeit und bleiben dennoch dünn und leicht. Ihr Nachteil ist jedoch, dass die Farbwiedergabe im Vergleich zur CCFL-Hintergrundbeleuchtung schlechter ist.
Professionelle grafische LCD-Monitore verwenden normalerweise herkömmliche CCFL als Hintergrundbeleuchtung.
IPS-Display VS LED
Für Benutzer können diese beiden Konzepte leicht verwechselt werden.
IPS und LED sind unterschiedliche Komponenten eines Monitorpanels und daher unterschiedliche Konzepte.
IPS ist ein Flüssigkristallanzeige-Panel, das durch die horizontale Anordnung der Flüssigkristallmoleküle weite Betrachtungswinkel und hohe Farbgenauigkeit bietet. Es benötigt eine LED-Hintergrundbeleuchtung zur Bildanzeige und gilt als Weiterentwicklung von LCD-Bildschirmen.
LED-Displays sind LCD-Bildschirme, die LED-Lampen als Hintergrundbeleuchtung verwenden. Sie ersetzen herkömmliche CCFL-Hintergrundbeleuchtungen und bieten eine höhere Helligkeit, eine dünnere Struktur und einen geringeren Stromverbrauch.
Welche Monitor-Panels sind die besten? – Von TN, VA und IPS
Nachdem wir nun die Unterschiede zwischen LCD und LED geklärt haben, wie sieht es mit den Panels hinter LCDs aus? Wie bereits besprochen, werden LCD-Panels in die Kategorien TN, VA und IPS eingeteilt.
Wenn Sie ein Hardcore-Gamer sind, haben Sie zweifellos schon von TN-Panels (Twisted Nematic) gehört. TN-Panels bieten die schnellste Reaktionszeit und die höchste Bildwiederholfrequenz. Sie sind der erste der drei Typen (erschienen 1972) und ihr ursprünglicher Zweck bestand nicht darin, hohe Bildwiederholfrequenzen und schnelle Reaktionszeiten zu erreichen.
Als LCD-Panels erstmals auf den Markt kamen, waren sie teuer und ihre Massenproduktion schwierig. Daher änderten die Hersteller ihre Strategie und nahmen einige Modifikationen an der Panel-Technologie vor. Vereinfacht ausgedrückt wurde die Panel-Struktur vereinfacht (eine vereinfachte Version eines LCD), was die Produktionskosten deutlich senkte, allerdings auf Kosten der Farbwiedergabe.
Dank der geringeren Graustufenausgabe und der höheren Rotationsgeschwindigkeit der Flüssigkristallmoleküle bieten TN-Panels die offensichtlichsten Vorteile: ihre von Natur aus hohe Reaktionszeit und Bildwiederholrate. Genau diese Vorteile machen sie zur bevorzugten Wahl für die meisten professionellen FPS-Gamer.
Die enormen Vorteile von TN-Panels bringen jedoch auch erhebliche Nachteile mit sich. Nicht nur die Farbdarstellung ist ungenau, auch der Betrachtungswinkel ist extrem eng. Schon beim leichten Neigen der Augen wird der Bildschirm weiß, fast wie beim Betrachten von Filmnegativen. Aber ist das nicht eine Möglichkeit, Gamern einen gesunden Blickwinkel zu ermöglichen?

Sprechen wir über VA-Panels (Vertical Alignment). VA-Panels sind eher das Gegenteil von TN-Panels und bieten einen höheren Farbkontrast, reinere Schwarztöne, ein detailreicheres Bild und akzeptable Betrachtungswinkel. Ihr Nachteil ist jedoch eine langsame Reaktionszeit (GTG: über 10–20 ms), die in FPS-Spielen zu Artefakten führen kann.
Auch wenn Sie kein Display-Experte sind, haben Sie wahrscheinlich schon von IPS-Panels (In-Plane Switching) gehört. IPS-Panels bieten eine hervorragende Gesamtqualität mit breitesten Betrachtungswinkeln, akzeptablen Reaktionszeiten und einer hervorragenden Farbwiedergabe. Allerdings hat IPS auch einen langjährigen Nachteil: Lichtverlust. Dieses häufige Problem wird durch den Herstellungsprozess und das Displaymaterial verursacht. Viele Hersteller arbeiten daran, dieses Problem durch verbesserte Verpackung und Herstellungsverfahren zu beheben. Generell ist Lichtverlust bei IPS-Displays normal, solange er nicht übermäßig ist.
Bei Verwendung als Überwachungspanels, wird ein IPS-Panel empfohlen. Es eignet sich für Bild- und Videobearbeitungsanwendungen und liefert auch in hellen Umgebungen klare Bilder. Stellen Sie sicher, dass der Monitor sicherheitsspezifische Signaleingangsschnittstellen wie BNC unterstützt.
Zusammenfassung der Vor- und Nachteile:
TN-Bildschirme haben die schnellste Reaktionszeit, gefolgt von IPS-Bildschirmen und schließlich VA-Bildschirmen.
IPS-Bildschirme haben die besten Betrachtungswinkel, gefolgt von VA-Bildschirmen, wobei TN-Bildschirme die schlechtesten haben.
Den besten Kontrast haben VA-Bildschirme, gefolgt von IPS-Bildschirmen, wobei TN-Bildschirme am schlechtesten abschneiden.
IPS-Bildschirme haben die beste Farbwiedergabe, gefolgt von VA-Bildschirmen, wobei TN-Bildschirme die schlechtesten sind.
IPS-Bildschirme weisen die schlechteste Lichtleckkontrolle auf, während VA-Bildschirme die geringste Lichtleckage aufweisen und TN-Bildschirme praktisch keine Lichtleckage aufweisen.

Sicherlich fragen sich einige von euch: Was ist mit OLED-Bildschirmen? OLED-Bildschirme verwenden selbstleuchtende Pixel, die tiefes Schwarz und hohen Kontrast erzielen. Ihre einzigen Nachteile sind das Einbrennrisiko und der hohe Preis. Ansonsten sind ihre technischen Daten erstklassig.
Allerdings gibt es Probleme mit Einbrennen und Flackern.
Die drei LCD-Bildschirmtypen bieten jeweils eigene Vorteile: TN-Bildschirme bieten hohe Reaktionszeiten und Bildwiederholraten, VA-Bildschirme einen hohen Kontrast und IPS-Bildschirme eine ausgewogene Mischung aus allen dreien. Wenn Sie keine speziellen Anforderungen haben, können Sie sich jederzeit für IPS entscheiden. Da es mittlerweile mehr IPS-Paneltypen gibt, sind einige IPS-Bildschirme sehr günstig erhältlich. Sie sollten jedoch wissen, welchen Typ Sie haben. Für Nutzer mit diesen Anforderungen sind OLED-Bildschirme eine naheliegende Option.